Design Research UX Intensive – 3 Inputs

Posted on 2013/07/17 by

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Der UX Intensive ist ein Weiterbildungsworkshop von Adaptive Path. UX-Interessierte und Experten aus der ganzen Welt treffen sich hier, um die neusten Erkenntnisse zu erfahren und sich mit Kollegen auszutauschen. In vier Tagen lernt man alle Grundlagen, die man für einen UX Prozess braucht. Die drei wichtigsten Inputs zum Thema Design Research möchte ich hier teilen.

von Manuela Risch


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#1 Researchziele definieren

Mit einem Design Research kann man unterschiedliche Ziele erreichen:

  • Explorieren: Verstehen der Nutzerverhalten oder Nutzerbedürfnisse auf einem hohen Abstraktionslevel.
  • Verstehen: Vertiefung in einem spezifischen Gebiet, zum Beispiel Verständnis für ein Produkt, ein Service, eine Aktivität oder ein Nutzungsverhalten.
  • Evaluieren: Generierung von User Feedback zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Entwicklungsprozess eines Produktes.

Bevor ein Research aufgesetzt wird, sollten diese Ziele klar definiert und priorisiert werden. Damit kann sichergestellt werden, dass die gewonnenen Erkenntnisse dem Projekt zum Erfolg verhelfen.

#2 Methoden wählen

Nachdem die Ziele klar sind, können die Methoden gewählt werden. Die drei folgenden Methoden unterstützen ins besondere das Ziel „Verstehen“:

  • Process Sketching: Indem der Teilnehmer gebeten wird, eine Aktivität aufzuzeichnen und dabei seine Erlebnisse genauer zu beschreiben, erhält man ein tiefes Verständnis über die verschiedenen Prozessschritte.
  • Picture Cards&Collages: Dazu werden Karten mit unterschiedlichen Motiven ausgeteilt, mit denen der Teilnehmer seine Erfahrungen beschreibt. Diese Methode unterstützt dabei, die täglichen Erlebnisse systematisch aufzuarbeiten.
  • Annotaded Experiences: Indem der Teilnehmer während eines Erlebnisses seine Gedanken und Gefühle notiert, ist es möglich, seine Eindrücke nachzuvollziehen.

#3 Erkenntnisse darstellen

Die Research Erkenntnisse sind vielschichtig und komplex. Es lohnt sich daher, die Erkenntnisse zum Abschluss in einem repräsentativen Model darzustellen, um das Wissen zu transportieren und für künftige Projekte nutzbar zu machen.

  • Flussdiagram: Die Prozessschritte, Personen und Informationsflüsse werden in einer übersichtlichen Abbildung dargestellt.
  • Personas: Die Nutzertypen werden nach unterschiedlichen Kategorien wie Motivation, Bedürfnisse und Verhalten unterteilt und beschrieben.
  • Experience Map: Es werden ganzheitlich die verschiedenen Touchpoints, Interaktionen und Emotionen dargestellt.

Wir bei USEEDS° klären bei jedem Projekt ab, mit welchen Research-Methoden wir die Produktentwicklung am besten begleiten können. Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag „Die häufigsten Fragen an User Experience Researcher bei USEEDS° und wie wir sie beantworten“ von Fabian Klenk.

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